Nachtwächterwanderung

Besuch Historischer Gebäude bei  der Nachtwächterwanderung
Über die Burg und durch Alt Burgsponheim


Die große Schar unserer Gäste hat uns überrascht. Etwa 125 Besucher haben sich bei nicht gerade einladendem Wetter zu unserer Nachtwächterwanderung eingefunden.
Nach einem Trompetensolo von der Burg, gespielt von Jürgen Merz, und  der Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden Otto Stroh, übernahm unser Nachtwächter die Führung.
Eric Rennette der versierte  Nachtwächter erläuterte seine Aufgaben und brachte seine Gäste über den nassen ab geschotterten Weg auf die Burg. Mehr als 100 Kerzenlichter säumten seinen Weg und die besuchten Gebäude.
Weiter ging es in den Hof vom Haus Stephan. (Heute Schweizer). Da Hoftür offen, und offenes Feuer vorgefunden wurde, war eine Runde Schnaps fällig. Außerdem wurden 2 herumtreibende Ganoven festgenommen.
Seine nächste Station war Schäfers Weinkeller. (Heute Patric u. Bettina Protze) Nico Gäns verlas hier das Gedicht vom Stiefeltrunk. Otto Stroh beschrieb den früher beschwerlichen Weinbau und die Lebenssituation der in Burgsponheim lebenden Bürger.
In Kaule Scheier (Heute Jens u. Christine Stroh) angekommen, überraschte eine einladend toll illuminierte Scheune unsere Gäste. Bei Glühwein, Füllsel, Spunde Käse mit Bretzel fand nach einem Gedicht von Willi Bollenbach und der Bekanntgabe von Terminen durch unseren Nachtwächter diese kurzweilige  Veranstaltung sein Ende.

 
 

OPEN-AIR-KONZERT Musikverein Sponheim nimmt sich „Western, Gangster und die dunkle Seite der Macht“ vor (gekürzt aus der Allgemeinen Zeitung)

BURGSPONHEIM - Eine tropische Nacht hatte sich der Musikverein Sponheim für sein siebtes Burgkonzert ausgesucht, was einen beachtlichen Besucherstrom zur Folge hatte.

Alljährlich gestalten sich die letzten Tage vor dem Burgkonzert für alle Beteiligten von Musikverein, Freundeskreis der Burg und Pro-Burgsponheim äußerst spannend, denn nicht nur die Freunde der Open-Air-Musik wären enttäuscht, wenn das Konzert in der Halle stattfinden müsste. Vom bangen Blick zum Himmel blieb man in diesem Jahr verschont und Freundeskreis-Vorsitzender Otto Stroh freute sich, die Besucher „bei immer besser werdendem Wetter“ auf der Burg begrüßen zu können.

15 Jungen und Mädchen hatten schon am Nachmittag das Angebot für Kinder wahrgenommen. Wegen der rekordverdächtigen Hitze gingen Eric Rennette, unterstützt von Nico Gäns und Josefine Schappert, das Spieleprogramm gemächlich an. Mit Wildwestspielen hatte man sich dabei an das von Orchesterchef Georg Bußmann kreierte Konzertmotto „Western, Gangster und die dunkle Seite der Macht“ angelehnt.

Gegen Abend waren dann die Gäste eingeladen, sich schon im Vorfeld des Musikevents mit einem feinen Happen, einem Glas Wein oder Secco zu verwöhnen. Mit zwei Hits begrüßten das Orchester und sein Sprachrohr Norbert Esser das Publikum – mit dem Jingle der Tagesschau und der Titelmusik der Sendung mit der Maus. Wer sich vorab mit Getränken versorgte, konnte feststellen, dass sich das Thekenteam gleichfalls vom Motto hatte inspirieren lassen. „Wie trinken Sie Ihren Martini, geschüttelt oder gerührt?“ ist kein Jingle, aber ein Erkennungssatz für den galanten Geheimagenten James Bond. Mit einer 007-Suite, bestehend aus mehreren bekannten Bond-Melodien, stieg der Musikverein in das Repertoire ein.

Einen Ruf als Ladykiller hatte Robin Hood nicht, aber die mutmaßliche Sagengestalt dürfte zu den beliebtesten Outlaws der Literatur- und Filmgeschichte gehören. Teils romantische, teils turbulente und zackige Klänge aus der Musik zur Fernsehserie über den Vorzeige-Räuber und seine Gefährten interpretierte das Orchester. Zur Metal-gefärbten Musik der Fantasy-Fernsehserie „Game of Thrones“ tauschte Orchestermitglied Michael Jäckel die Posaune gegen die E-Gitarre und eine Filmszenen-Einspielung auf der großen Leinwand sorgte für einen audio-visuellen Höhepunkt.

Dirigent Bußmann hört auf

Gangstern und dem Wilden Westen widmeten sich Bußmann und die Musiker im zweiten Teil des Programms mit einer Auswahl bekannter Filmhits von Ennio Morricone sowie mit der unverkennbar von Wiener Lebensgefühl und Humor gezeichneten Schurkenmelodie „Der dritte Mann“. Die Leinwand spielte noch einmal gegen Schluss des Konzertabends eine Rolle mit einer Agentenparodie, die nach einer Idee von Bußmann und unter seiner Regie von Jörg Braun gedreht wurde. Zur Musik von Spy flix mit den Hits der Hollywood-Agentenfilme lieferte sich ein tapsiger Spion mit zwei alten Damen eine rasante Verfolgungsjagd durch Sponheim.

Der lustige Spionage-Thriller entpuppte sich als Abschiedsgeschenk, denn Dirigent Bußmann will sich neu orientieren und legt das Amt als Sponheimer Orchesterchef nieder. Auch Norbert Esser kündigte an, dass der Posten als Conférencier neu zu vergeben ist. Für ihren souveränen und spielfreudigen Vortrag erhielten die Musiker lang anhaltenden Applaus und bedankten sich dafür mit dem Colonel Bogey Marsch.

Zeithistorisches Album fertig gestellt

Hier finden Sie Burgsponheimer  Bilder aus den Jahren vor 1900 bis 1975

Unser hoch interessantes Album bestückt mit 120 Bildern deckt folgende Themenbereiche ab:

Schulbilder, Familienleben im Dorf, Feste und Umzüge, Dorfbilder aus vergangenen Tagen, Theater im Saalbau Stroh, Auf dem Feld, Im Wingert, Getreide, Die Dreschmaschine und Burgsponheimer Mühlen, Winter in Burgsponheim.

Etwa 95 % der Personen sind namentlich beschrieben und entsprechend zugeordnet.

Unsere Bilder geben einen unverwechselbaren Einblick in das Leben unserer Vorfahren.

Entdecken Sie Burgsponheim in diesen Jahren. Wir gewähren Ihnen tiefe Einblicke in die damalige Kultur.  Lassen Sie sich überraschen.

Zum Selbstkostenpreis von 19,50 € können Sie unser Album erwerben. (Bei Postversand zuzüglich Versandkosten)

Jahresfahrt 2014

Unsere diesjährige Jahresfahrt führte uns an die Moselstadt Traben-Trarbach. Mit einem vollen Bus machten wir uns früh am Morgen auf den Weg, um bei strahlendem Sonnenschein das reichliche Frühstücksangebot auf der ehemaligen sponheimer ,,Starkenburg'' zu uns zu nehmen. Anschließend erhielten wir in qualifizierten Führungen Auskunft über die ehemaligen Weinkeller von Traben-Trarbach und wie sie heute genutzt werden. Weiter ging unser Tagesausflug nun mit einer etwa 2-stündigen Moselschifffahrt nach Bernkastel-Kues. Den Abschluss dieses gelungenen Tages machten wir dann in einem der wohl schönsten Bauernhofcafés Deutschlands, dem Hunolsteiner Hof.

 

Bilder aus den Jahren 1900-1965

Am Sonntag, 24.04. 2014 fanden sich rund 80 interessierte Bürger aus Burgsponheim und Umgebung in unserem Gemeindehaus ein. Besonders gefreut hat uns, dass einige einst in Burgsponheim geborene bzw. wohnhaft, sich an dieser Veranstaltung beteiligten.

Viele Erinnerungen wurden wieder wach. Begebenheiten ausgetauscht und aus Sicht der heutigen Zeit intensiv diskutiert. Im Fokus standen etwa 110 Bilder, die aus ca. 240 Bildern herausgesucht waren.

Unser Versuch, die Namen der Personen zu ermitteln, hat uns ein Stück weiter gebracht. In kleinen Gruppen werden wir nun eine detaillierte Zuordnung der Namen soweit wie möglich sicherstellen. Hierfür bedanken wir uns herzlich bei Kilian Stephan und allen, die dieses Projekt begleitet haben. Unser besonderer Dank geht an alle beteiligten Frauen sowie Herrmann Kaul aus Burgsponheim. 

Abgerundet wurde der Tag mit einem Kuchenbuffet und einer Weinreise durch Österreich und Deutschland.

Unser Ziel ist es, allen Interessierten einen Blick in die Geschichte von Burgsponheim zu gewähren.

Hierzu bieten wir zum Selbstkostenpreis ab etwa August 2014 ein entsprechendes professionelles Album an. Erste Bestellungen liegen bereits vor. Weitere Anfragen, auch über Mail, bearbeiten wir gerne, wenn der reelle Preis bekannt ist.   

 

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